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Archiv für die Kategorie „VMware“

ESXi Server 5 für RAID Betrieb umrüsten (ASUS KC MA-D8 mit ASUS Pike)

Nach anfänglichen „Lieferschwierigkeiten“ ist der ASUS Pike 2108 endlich angekommen. Ich habe den 2108 genommen, weil dieser auch über 512MB Cache verfügt, was sich hoffentlich positiv auf den Datendurchsatz auswirken wird. Die Pike-Karte selber sieht unspektakulär aus. Lediglich der große Kühlkörper weisst darauf hin, dass da möglicherweise größere Rechenleistung (z.B. bei RAID 5 oder RAID 6) gefordert ist.

Der Einbau ist ebenfalls unspektakulär, ich dachte erst, es wäre zu eng im Gehäuse, aber die Karte ist mit Kühlkörper relativ dünn und durch den Slot und die zusätzliche Befestigung durch eine Schraube gut im rechten Winkel zur Hauptplatine fixiert.

Einer der Vorteile des ASUS KC MA-D8 Mainboards ist, dass man das ganze System recht gut über einen Browser fernbedienen kann. Also nicht nur Dinge wie EIN- oder Aus-schalten, auch eine Umleitung der Konsolenausgabe ist vorgesehen. Leider hat bei mir die Umleitung der Maus nicht funktioniert. Ich musste aber trotzdem keinen Monitor an den Server hängen, ich habe einfach das Laptop mit dem Browserinterface (für die Konsole) neben den Server gestellt und am Server zusätzlich eine Maus eingestöpselt. Anschließend habe ich 4 2TB-Platten als RAID-10 konfiguriert und anschließend geprüft, wie die Performance ist.
Zunächst eine reine Kopie von einer „normalen“ HD auf das RAID System, anschließend eine Kopie innerhalb des RAIDs. Und zu guter Letzt noch die Kopie vom RAID zurück auf eine „normale“ Platte.

Anschließend habe ich die 4 2TB-Platten als RAID-5 konfiguriert und ebenfalls die Leistungsdaten in der gleichen Weise getestet.

Upgrade ESXi Server 5 für RAID Betrieb (ASUS KC MA-D8 mit ASUS Pike)

Wie bereits angedeutet, kann das KCMA-D8 eine RAID Daughtercard steuern, um Hardware-RAID zu unterstützen. Die Zeit ist nun da. Mein ESXi verfügt seit geraumer Zeit über 4 separate 2GB-Festplatten von Hitachi, die zukünftig in einem RAID laufen sollen. ASUS bietet für seine Boards verschidene Modelle an:
– ASUS Pike 2008 für RAID Level 0,1,10
– ASUS Pike 2008/IMR für RAID Level 0,1,5,10
– ASUS Pike 2008 für RAID Level 0,1,5,10 und OnBoard Cache
Leider gibt es auch im Netz wenig Hinweise oder gar Tests, welche RAIDlevel auf Hostebene welche Performance-Änderungen auf Guest-Ebene bewirken.

Vielleicht versuche ich verschiedene RAIDlevel einfach einmal aus, nur um dann einen Performance-Test laufen lassen zu können. Also 4 Platten im RAID 0, im RAID 10 und im RAID 5.

Treiber: http://downloads.vmware.com/de/d/details/dt_esxi50_lsi_2108_v534/dHRAYnRqZWRiZHAqJQ==

Ich habe ebenfalls mit dem Gedanken gespielt, zur Performancesteigerung eine SSD einzusetzen. Das habe ich allerdings zunächst wieder verworfen.
Erstens sind SSDs nach wie vor teuer. Man bekommt eine im Vergleich zu einer „echten HD“ kleine Kapazität für verhältnismäßig viel Geld. Es macht also keinen Sinn, alle VM’s die „lauffähig“ sein sollen, dort unterbringen zu wollen. Also könnte man ausgewählte VMs dort unterbringen. Der Nutzen wäre also begrenzt. Alternativ könnte man dort nur Datenpartitionen unterbringen. Diese Option hat man aber auch später noch.
Eine weitere Möglichkeit ist, die VM-Swaps dort unterzubringen. Der Geschwindigkeitsnutzen ist Berichten zufolge dramatisch. Aber VM-Swaps entstehen nur dann, wenn der physikalische Speicher zur Neige geht (memory overcommitment). Bei meinem System habe ich da noch ein bisschen Zeit. Also kann hierfür ebenfalls die SSD noch ein bisschen warten.

Upgrade ESXi Server von v 4.1 auf v 5 (ASUS KCMA-D8)

Ok,
hier ist der Plan.
Die ESXi-Installation 4.1 ist auf einem USB-Stick.
Am ESXi hängen 4 SATA-Platten, auf ine befinden sich eigentlich nur ISO-Images, eines ist zum Speichern von VM-Maschinene und eine ist die aktive VM-Platte. Der Plan ist, später mal dort ein RAID einzubauen.

Die Frage, ob dir 4.1 Installation einfach „übergebügelt“ werden sollte und ob die Version 5 das Motherboard und alles andere supportet, ist noch nicht abschliessend geklärt.
Der Plan ist daher folgender:
– ESXi 4.1 runterfahren
– Platten abhängen
– eine „ungefährdete“ Platte wieder anhängen (z.B. die mit den ISO’s)
– geht das alles?
– Wenn ja, dann die anderen Platten wieder anhängen und die Konfiguration der VM-Bestandsliste nachziehen
– Wenn nein, dann den alten USB-Stick wieder dran und das alte System hochfahren
-> USB-Image Backup ziehen
-> auf zweiten Stick ziehen
-> zweiten Stick testen
-> Migration ausproieren

Nun, hier, was ich getan habe:

0.) Konfiguration der virtuellen Maschinen dokumentieren
1.) Versucht, von dem USB-Stick ein Image (USB Image Tool von Alexander Beug)zu machen, das auf einen anderen Stick zu ziehen. Der neue Stick war leider nicht bootbar. Mit „Image sind hier wahrscheinlich nur die Dateien gemeint.
2.) Neuen leeren Stick drauf, SATA-Platten abgeklemmt. USB-DVD-Laufwerk dran und das ISO der ESXi 5 gestartet.
3.) Die Installation lief relativ smooth. Keine Probleme.
4.) Auf einem Laptop den neuen Client installiert und die Verbindung getestet. Unterschied zum ESXi4: Eine zweite Netzwerkkarte wird jetzt als „redundanter Netzwerkanschluss“ gesehen, anscheinend kann ich ihn nicht mehr als separates Netzwerk mit separaten virtuallen Switch konfigurieren.
5.) Soweit alles gut. Lizenz einspielen: Im Client auf „Konfiguration-> Lizenzierte Funktionen gehen und dann bearbeiten klicken. Lizenz (vorher bei vmware.com erstellen lassen) eingeben und gut.
6.) Virtuelle Maschinen wieder aktivieren (nach Doku von Punkt 0) und alles ist fertig.

Per DSL angebundenen ESXi mit DynDNS und Portforwarding administrieren

Um einen ESXi, der hinter einem DSL-Router hängt mit dem Vsphere-Client zu steuern und zu administrieren, muß man neben den DynDNS-Einstellungen und den DynDNS-Konfigurationen im DSL-Router noch die Ports 443, 902 und 903 per Portforwarding auf den ESXi-Server weiterleiten.

ESXi Server auf ASUS KCMA-D8

Die Zeit für einen neuen ESXi Server ist gekommen. Selbstgebaut, mit 12 Cores, 32GB RAM, aber für das kostenlose ESXi und trotzdem … preiswert.

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ESXi Server auf DFI LanParty JR 790GX

Da man wirklich selten (wenn man nicht gerade ein Spiele-Fan ist) soviel Power auf dem Schreibtisch benötigt, hatte ich beschlossen, meinen Desktopserver in einen ESXi-Server umzubauen. Mit einem AMD-4Core-Phenom und 8 GB sollte das schon gehen. leider gibt es nicht wirklich viele Hinweise, mit welcher Hardware es denn so geht und mit welcher nicht …

Aber, um es vorweg zu nehmen, es geht. Lediglich der LAN-Port geht nicht, hier habe ich eine Intel PRO/1000 GT eingesetzt.

AMD Chipset: Northbridge AMD 790GX, Southbridge AMD SB750,  Integrated ATI Radeon HD 3300. Die SATA Ports funktionieren auch.

Das ESXi habe ich von der CD installiert, direkt auf einen Flash-Stick, so dass hierzu keine HDD „verbraucht“ wurde. Die Platten im System formatiert das ESXi dann im eigenen Format für die virtuallen Maschinen.